Martin Gruber Architektur und Gestaltung
Das Haus liegt nicht auf dem Hang. Es liegt im Hang. Fast so, als wäre es schon immer Teil der Landschaft gewesen. Zwei Mauern aus Naturstein ziehen sich durch die Wiese. Sie erinnern an jene alten Mauern, die seit Generationen die Landschaft prägen. Zwischen ihnen entsteht ein geschützter Ort. Kein Gebäude, das Aufmerksamkeit erweckt, sondern ein Raum, der Ruhe ausstrahlt.
Zur Talseite bleibt das Haus zurückhaltend und privat. Die Welt bleibt draußen. Zwischen den Mauern spannt sich der Innenraum auf, der Licht, Himmel und Landschaft aufnimmt, ohne seine Geborgenheit zu verlieren.
Über dem Haus wächst dieselbe Wiese weiter, die den Hang bedeckt. Gras, Wildblumen und Regen folgen ihrem natürlichen Lauf. Die Architektur tritt nicht gegen die Natur an, sondern wird Teil von ihr.
Die Höhe des Wohnraums steigt mit dem Gelände bis auf 3,7 m an. Vorne schweift der Blick über die Landschaft, während man gleichzeitig geschützt bleibt. Dahinter befinden sich die privaten Rückzugsbereiche: Schlafzimmer, Bad, Sauna und Orte der Stille.
Alles an diesem Haus folgt einer einfachen Idee: Weniger Sichtbarkeit schafft mehr Freiheit. Weniger Architektur schafft mehr Raum. Weniger Ablenkung schafft mehr Präsenz.
Dieses Hideaway ist kein Ort zum Sehen und Gesehenwerden. Es ist ein Ort zum Ankommen. Ein Ort für Menschen, die Ruhe suchen, Intimität schätzen und Architektur als Teil der Landschaft erleben möchten.
Für maximal sechs Gäste. Am schönsten für zwei.
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